Nasenspitzenkorrektur: Risiken und Komplikationen

Nasenspitzenkorrektur

Auch wenn es sich bei einer Nasenspitzenkorrektur um einen verhältnismäßig kleinen Eingriff handelt, kann es dennoch zu Komplikationen kommen, die das Gesamtergebnis trüben.

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Eine Unverträglichkeit auf Hyaluronsäure ist kaum beschrieben, die Injektion zur Auffüllung der Spitze kann jedoch lokal zu Rötungen und Unebenheiten führen. Ein Schnitt durch Gewebe ist immer verbunden mit der Zerstörung feinster Gefäße. Die intraoperative Blutung ist sehr gering und wird durch eine gute Blutstillung kontrolliert gehalten. In seltenen Fällen kann es nach dem Eingriff zu weiteren Blutungen kommen, vor allem dann, wenn man sich nicht an die körperliche Schonung hält und direkt z.B. schwere Gegenstände trägt oder viel kopfüber arbeitet.

Typische Risiken jeder Operation sind daneben Infektionen, Wundheilungsstörungen sowie Sensibilitätsstörungen. Die Wundheilung wird durch viele Faktoren beeinflusst, unter anderem durch verschiedene Erkrankungen (z.B. Diabetes mellitus) oder aber auch den Genuss von Nikotin. Infektionen sind ein Zeichen für eine Keimverschleppung. Eine ausreichende Desinfektion und die aseptische Arbeitsweise des OP-Teams helfen, dieses Risiko deutlich zu minimieren. Sensibilitätsstörungen gelten als normal und können für einige Wochen zu Taubheitsgefühlen oder auch einem permanenten Kribbeln im Nasenspitzenbereich führen. In sehr seltenen Fällen sind Sensibilitätsbeeinträchtigungen beschrieben, die bis zu einem Jahr oder auch länger andauern.

Durch die Manipulation am Gewebe bilden sich Schwellungen und Blutergüsse aus, die sich vornehmlich im Bereich der Augen, Augenlider sowie im Nasenbereich zeigen. Hierdurch kann die Atmung für einige Zeit erschwert werden, unter Umständen wird vermehrt die Mundatmung genutzt. Zum Teil ist der Schlaf gestört, es kommt zu schnarchenden Geräuschen oder der Mund trocknet permanent aus.

Das Endergebnis hängt mit vom Zustand der Haut ab. So kann eine besonders grobporige Haut den Heilungsprozess verlangsamen, Schwellungen und Hämatome länger bestehen lassen. Sehr feine Haut lässt Veränderungen besonders deutlich erscheinen. Ein operierter Nasenknorpel kann sich prominenter abzeichnen und das Gesamtbild so beeinflussen. Daneben spielt das ästhetisch geschulte Auge des Operateurs eine Rolle. Dieser wird Ihre Wünsche berücksichtigen und diese, soweit möglich, umsetzen. Das Ergebnis wird zusätzlich aber auch vom persönlichen Empfinden des Arztes mit geprägt, wodurch das gewünschte Bild möglicherweise vom tatsächlichen abweicht. Die Natur bildet nur selten eine vollständige Symmetrie aus, feine Unterschiede finden sich in allen paarig angelegten Körperteilen des Menschen. Dies kann sich auch im Bereich beider Nasenflügel zeigen und sollte vor dem Eingriff im Beratungsgespräch Erwähnung finden.

Zum Teil können nach der Heilungsphase leichte Unebenheiten auftreten, z.B. durch Verkapselungen oder kleinere, innen liegende Narben, die das Gewebe zusammenziehen. In den meisten Fällen sind diese nicht sichtbar sondern eher spürbar. Eine Nachkorrektur wird nur dann notwendig, wenn das Gesamtbild hierdurch getrübt ist.

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