Nasenspitzenkorrektur: Nachsorge und Heilung

Nasenspitzenkorrektur

Für die erste Zeit nach der Operation müssen Sie die angelegte Schiene oder den Tapeverband tragen. Hierdurch soll das Gerüst der Nase gestützt werden. Die Tamponade beider Nasenlöcher verbleibt in der Regel für 24 Stunden und wird im Rahmen der ersten Nachuntersuchung entfernt. Bis dahin ist eine Atmung über die Nase nicht möglich.

Informationsmaterial: Jetzt anfordern!

Bei der ersten Untersuchung überprüft der Chirurg vor allem die Anatomie der Nase, die Schwellungen und das gebildete Hämatom. Er achtet auch auf den Blutverlust durch Begutachtung der gezogenen Tamponade, um auf drohende Komplikationen zeitnah reagieren zu können. Sollten unangenehme Beschwerden, z.B. Schmerzen, auftreten, kann Ihnen der Arzt ein linderndes Präparat verordnen. Der kurz entfernte Verband wird wieder angelegt, ein weiterer Kontrolltermin vereinbart, der meist um den zehnten Tag liegt. Bei Verwendung nicht-auflösender Fäden werden diese bei der zweiten Untersuchung gezogen.

Je nach Ausheilung und Schwellungszustand verbleibt der Verband für ein bis zwei Wochen permanent, danach ist das Tragen nur noch nachts als Schutz vor unerwarteten, verletzungsfördernden Bewegungen notwendig.

Bereits am Tag der ersten Routineuntersuchung sind Sie in den meisten Fällen wieder in der Lage am aktiven Leben normal teilzunehmen. Auch das Duschen ist möglich, wobei der Verband geschützt werden sollte. Auf sportliche Aktivitäten und das Heben schwerer Gegenstände ist jedoch vorläufig zu verzichten, da dies durch den zusätzlichen Druck auf das Gewebe die Blutungsneigung erhöht.

Die Nasenschleimhäute reagieren, neben der Schwellung, vor allem mit Austrocknung auf die Manipulation. Eine geeignete Nasensalbe oder Lotion kann vorsichtig mit einem Watteträger eingebracht werden, um die Haut geschmeidig und feucht zu halten. Hierdurch minimiert sich auch das innere Narbenbild, die Haut zieht sich weniger stark zusammen. Mögliche Verkrustungen oder Verlegungen der Nasenhöhlen sollten ebenfalls mit einem Watteträger entfernt werden, da das Schnäuzen der Nase in den ersten Wochen nicht oder nur sehr erschwert möglich ist. Zudem fördert der hierbei erzeugte Druck das Risiko von Nachblutungen und Narbenverbreiterungen.

Schwellungen und Hämatome können durch Kühlung und antiphlogistische Salben beim Abklingen unterstützt werden. Der Aufenthalt in großer Wärme oder in starker Sonneneinstrahlung ist für die ersten drei bis vier Wochen zu meiden. Hierdurch können sich äußerliche Narben derart verändern, dass sie deutlich sichtbar werden. Die Haut der Nasenspitze weicht unter Umständen in ihrem Farbbild vom übrigen Gewebe ab, wird blässlich und fahl. Diese Zeitspanne erscheint daneben auch als angemessen für das Unterlassen sportlicher Aktivitäten.

Für den Zeitraum der Ausheilung wirkt sich der Verzicht auf Alkohol und Nikotin positiv auf das Endergebnis aus. Dieses zeigt sich, abhängig vom gewählten Eingriff und auch der körperlichen Konstitution, nach ca. zwei bis drei Monaten. Daneben kann es aber auch bis zu einem Jahr dauern, bis das endgültige Resultat erkennbar ist.

Mehr: Anbieter | Ablauf | Risiken | Nachsorge | Vorher & Nachher | Kosten | Links

Anzeige